Thomas Mitzka

Als sechsjähriger Ostseejunge träumte Thomas Mitzka davon, Meeresbiologe zu werden. Raus aufs Meer. Rote Pudelmütze auf dem Kopf. Fische sehen. Im Studium der Ozeanographie kam er nah heran an diesen Kindheitstraum: Auf Schiffsexpeditionen über den Atlantik und Indischen Ozean sammelte er ozeanographische Meeresdaten für die Grundlagenforschung des Klimawandels. Physik und Mathe waren stark gefordert, was ihm wenig Freude und sein Lebensmotto brachte: „Jeder Mensch kann alles lernen.“ Es ist diese Lernbereitschaft und die Offenheit für Herausforderungen, die Thomas immer wieder voran und schließlich zu Bechtle Clouds brachte. „Ich glaube, es war eine logische Konsequenz, dass ich irgendwann in einem IT-Konzern arbeite. Hier fügt sich alles“, sagt der 58-Jährige.


Bei aller Transformation fahren wir bei Bechtle in einem stabilen Boot, auf einem geradlinigem Kurs – diese Kombination nehme ich als extrem positiv wahr.


„Ich wollte gerne mehr verändern und gestalten.“

Die Nähe zur IT war bereits in der Universitätsforschung gegeben: Thomas programmierte seine Software zum Sammeln und Auswerten von Meeresdaten selbst. Als das IT-Geschäft erstmals boomte, Ende der 90er-Jahre, wechselte er zu einem kleinen IT-Systemhaus mit Kunden im maritimen Bereich. Später entwickelte er IT-Trainingskonzepte für Unternehmen. Dann gründete und leitete er seine eigene Firma, 18 Jahre lang, bis ihm eine Bechtle Stellenanzeige in die Hände flog. „Die digitale Transformation von Bechtle mitbegleiten, eine sportliche Vision verfolgen, das hat mich sofort angesprochen. Ich wollte gerne mehr verändern und gestalten. Das klang nach einer großartigen Herausforderung“, sagt Thomas.

Bereits nach den ersten Wochen im Clouds Portfoliomanagement wusste er: „Hier bin ich genau richtig, hier fühle ich mich angekommen“. Das Arbeitsklima gefiel ihm, die Handlungsmöglichkeiten, der wertschätzende Umgang. Erst AWS, dann Google, Microsoft und weitere Technologiepartner wurden Teil seines täglichen Geschäfts.

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„Hier fühle ich mich angekommen.“

Noch in der Probezeit beschloss er mit seiner Frau, von Hamburg-City ins Neckarsulmer Umland umzuziehen. „Kulturell ein Kontrastprogramm. Aber remote arbeiten wollte ich nicht. Die erste Zeit war wie Urlaub für uns: jeden Tag die Weinberge vor der Nase, den Neckar im Rücken, Ruhe und Vogelzwitschern.“

Bald kam die Frage nach dem nächsten Schritt. Thomas entschied sich, die Teamleitung für das Partner- und Portfoliomanagement zu übernehmen und am Bechtle Führungskräfteprogramm JUMP teilzunehmen – weniger aus Notwendigkeit, mehr aus Interesse. Was den meisten Teilnehmenden als Leitfaden für eine zukünftige Führungsrolle dient, betrachtet er als „eine sehr gute Reflexion, um sich selbst und den eigenen Weg einzuordnen“.

Hinterfragen und optimieren.

Wie ist es nun im Vergleich zur vorherigen Selbstständigkeit? Thomas schätzt heute vor allem die Gestaltungsmöglichkeiten im gegebenen Rahmen. Früher hatte er viele Aufgaben, die ihn ausbremsten, etwa die Suche nach neuen Mitarbeitenden. Jetzt könne er sich wieder mehr auf das fokussieren, was ihm am meisten Spaß macht: das Geschäft weiterentwickeln. Nicht nur mit den Herstellerpartnern, auch teamintern.

Mindestens einmal im Jahr steht eine Selbstreflexion auf dem Plan: Passen die Strukturen, Rollenbilder und Prozesse noch? „Wir sind permanent dabei, uns zu hinterfragen und optimieren“, sagt Thomas und strahlt dabei völlige Gelassenheit aus. Ruhe bewahren, auch in turbulenten Zeiten, das habe er auf offener See gelernt und das versuche er, auf sein Team zu übertragen. Der Wind dafür steht günstig: „Bei aller Transformation fahren wir bei Bechtle in einem stabilen Boot, auf einem geradlinigen Kurs – diese Kombination nehme ich als extrem positiv wahr“, sagt er.